Einführung der Agroforstwirtschaft
In Teilen der kolumbianischen Anden wird Kaffee in voller Sonne angebaut. Dies kann zwar kurzfristig die Erträge steigern, führt aber häufig zu Bodendegradierung, Erosion und einer wachsenden Abhängigkeit von chemischen Düngemitteln und Pestiziden.
Wie unsere Farm erfolgreich demonstriert, bietet Agroforstwirtschaft einen alternativen Ansatz. Durch den Anbau von Kaffee im Schatten von Bäumen bleiben die Böden geschützt, die Feuchtigkeit wird erhalten und extreme Temperaturen werden ausgeglichen. So entstehen Bedingungen, unter denen die Kaffeepflanzen vor Krankheiten geschützt sind und ohne intensive externe Eingriffe produktiv bleiben.
Wir demonstrieren dieses erfolgreiche Modell anderen Landwirten, die unser Anbaugebiet besuchen. Unsere Baumschule bietet ihnen zahlreiche Schattenbäume.
Erweiterung des Naturresevats
Im Jahr 2025 erweiterten wir unser Naturschutzgebiet durch den Erwerb einer benachbarten Farm. Finca El Porvenir umfasst vier Hektar teils erodiertes Weideland und drei Hektar unberührten Dschungel. Die Farm grenzt an unser Naturschutzgebiet Ánima la Vida und an das Naturschutzgebiet Bellavista.
Wir renaturieren derzeit die Weideflächen und pflanzen einheimische Wald- und Obstbäume. Es gibt viele interessante einheimische Baumarten, deren Samen und Setzlinge wir verwenden, um die Vielfalt in unserer Baumschule zu erweitern. Die Farm liegt abgeschieden in den Bergen und ist nur zu Fuß erreichbar – ideal für Besucher, die Ruhe und Einsamkeit suchen.





